Benutzerfreundliche Internetseiten

  • Heatmap-Sujet bfi Wien, Frühjahrskampagne 2009 © echonet

Usability (engl. Benutzbarkeit / Brauchbarkeit): Internetseiten, die leicht durchschaubar, einfach zu bedienen und klar strukturiert sind. Usability macht Anwender glücklich und Anbieter erfolgreich - nicht nur, aber auch wirtschaftlich. Eines der besten Bücher zu diesem Thema gibt im Titel einen guten Leitspruch ab: "Don't make me think!" (von Steve Krug).

Hauptaufgabe einer Webseite

Die wichtigste Aufgabe einer Webseite ist es für die Bedürfnisse des Kunden da zu sein. Kunden wollen etwas kaufen, sie wollen informiert sein oder unterhalten werden. An die erste Stelle des Webauftrittes gehört daher das Element, das die meisten Kunden interessiert.

Aufmerksamkeit erhalten, lenken und führen

Getreu dem Motto "Don't make me think!" (nach dem gleichnamigen Buch über Usability von Steve Krug) soll eine benutzerfreundliche Webseite nicht den Anwender zwingen sich selbst Gedanken darüber zu machen, was nun zu tun ist. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf das wichtige Element und führt ihn von dort zu den weiteren gewünschten Ergebnissen. Dies gilt für reine Informationsseiten genauso wie für interaktive Inhalte.

Um das Surferlebnis für den Nutzer auf einer Webseite angenehm zu machen, gehorcht die Webseite gängigen Konventionen. Dadurch muss der Nutzer sich nicht für jede Webseite das Vorgehen neu überlegen, sondern kann sich auf bereits im Internet gelernte Dinge verlassen.

Usability verbessern mit Hilfe von Tests

Um die Benutzerfreundlichkeit einer Webseite zu verbessern, sind Usability-Tests ein hervorragend funktionierendes Mittel. Solche Tests werden oft in Einzelinterviews mit der Webseite gemacht, sie geben darüber Aufschluss welche Fehler die Anwender machen, zu welchen Trugschlüssen auf Webseiten sie sich verleiten lassen und woran dann der Erfolg einer Webseite scheitert.