Verlieren Sie nicht Ihre Fanpage!

Soziale Netzwerke erwecken oft den Eindruck, dass alles sehr liberal ist. Die Nutzungsbedingungen - meist eine unlesbare Textwüste - dagegen zeigen auf, dass man sich sehr streng an die Regeln halten muss.

Social Media © facebook, twitter, youtube

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Totalverlust ohne Ersatz

Während Betreiber einer Webseite einen Vertrag mit einem Hoster eingehen, der ihnen gewährleisten soll, dass die Webseite online bleibt und im Fall des Falles auch ein Backup zur Verfügung steht, ist die rechtliche Lage in sozialen Netzwerken ganz anders. Die meisten sozialen Netzwerke stellen die Möglichkeit für Unternehmen eine Präsenz zu machen kostenlos zur Verfügung. Anfänglich klingt das verlockend, wenig amüsant dagegen ist das, wenn das Reglement des sozialen Netzwerkes zuschlägt.

Wer sich - auch unter Einsatz von Geld für Werbung - beispielsweise auf dem derzeit größten sozialen Netzwerk Facebook eine Präsenz erarbeitet hat und hunderte, tausende oder zigtausende "Fans" auf seine Seite gezogen hat, muss beim Verstoß gegen die Regeln und Nutzungsbedingungen mit einem Totalverlust rechnen. Die sozialen Netzwerke ersetzen diesen Verlust auch nicht.

Gründe für einen Totalverlust

Die Vorgehensweise der Netzwerke ist einfach: Die Seiten und alle damit verbundenen Inhalte sowie eventuelle gesammelte AnhängerInnen / Fans werden von den Netzwerken ersatzlos gelöscht. Eine Wiedergewinnung der Inhalte ist zwar theoretisch möglich (weil die Daten gesichert sind), aber Erfahrungen zeigen, dass man oft nicht einmal auf eine entsprechende Anfrage eine Antwort bekommt (nicht einmal eine ablehnende). Typische Gründe für einen Totalverlust einer Präsenz in sozialen Netzwerken sind:

Applikationen helfen bei der Umgehung des Problemes

Für diverse soziale Netzwerke - beispielsweise für Facebook - lassen sich sogenannte "Applikationen" entwickeln. Diese Applikationen befinden sich nicht im Netzwerk von Facebook sondern werden (ähnliche einer normalen Webseite) bei einem Webspace-Provider gehostet. Die darin enthaltenen Daten sind also auch für Facebook nicht verfügbar, sondern befinden sich direkt beim Betreiber der Applikation.

Über diese Applikationen lassen sich nicht nur spannende Funktionen zur Gewinnung neuer Kunden und Fans abbilden, sie dienen auch dazu Gewinnspiele zu veranstalten.

Rechtlicher Hintergrund

Warum die Plattformen diese Dinge nicht in ihren eigenen Systemen erlauben, ist rechtlich auch leicht nachzuvollziehen. Als Betreiber des Systems könnten sie - und daher verbieten sie es - eventuell in einen rechtlichen Konflikt geraten, wenn ein solches Gewinnspiel einen rechtswidrigen Inhalt oder eine rechtswidrige Abwicklung hat. Durch die Verbannung dieser Applikationen heraus aus dem Netzwerk und hin zum eigentlichen Betreiber einer Fanseite, kann sich das soziale Netzwerk von solchen rechtlichen Streitereien fern halten.

Beispiele für solche Applikationen

Aus dem Hause echonet sind einige solcher Applikationen bereits realisiert worden, wir möchten Ihnen hier einige Beispiele vorstellen:

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